Die Künstlerin hatte eine besondere Vorliebe für die Zartheit des Aquarells – für jene Transparenz und Leichtigkeit, die dieser Maltechnik innewohnen und die ihren Werken einen fast poetischen Charakter verliehen. Mit feinen Farbübergängen, sanften Nuancen und einem sicheren Gefühl für Licht und Atmosphäre schuf sie Bilder, die den Blick nicht überrumpelten, sondern einluden, sich langsam in ihnen zu verlieren.
Ihre Arbeiten wirkten oft wie festgehaltene Momente des Innehaltens: still, behutsam, doch voller Tiefe.
In jedem Pinselstrich spiegelte sich ihr feines Gespür für Harmonie und ihre Fähigkeit, selbst Alltägliches in etwas Bedeutungsvolles zu verwandeln. Das Aquarell war für sie nicht nur ein Medium, sondern ein Ausdruck ihrer Persönlichkeit – ihrer Sensibilität, ihrer Ruhe und ihrer besonderen Art, die Welt zu betrachten.
Mit Vorliebe in Aquarell